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Erstes Teamtraining im 2018

Am 27.Januar fand unser erstes Teamtraining statt. Um 09:00 Uhr versammelten wir uns im «Kaffeestübli» und es gab erstmal einen kleinen Theorieteil zum Thema korrekte Hilfegebung und Reiten in Versammlung. Ich fand es auch sehr spannend, dass wir gelernt haben, wie man Schmerzempfindlichkeit am Rücken eines Pferdes testet und wie man schauen kann, ob einem Pferd ein Sattel passt oder nicht. Anschliessend haben wir noch eine Trockenübung zur gelernten Theorie gemacht. Dabei konnte man das Gelernte gerade anwenden um es sich besser vorstellen zu können. Dann sind wir vor dem Mittag auch noch mit unseren eigenen Pferden unter Anleitung von Manuela geritten. Ich fand es gut, dass wir dabei gerade sehen konnten, wie die Pferde der Anderen laufen und welche Hilfen sie benötigen. Am Nachmittag war Fremdpferdereiten vorgesehen. Wir haben ausgelost, wer welches Pferd am Nachmittag reiten wird. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann in zwei Gruppen weiter. Das Pferd, welches ich geritten bin, war am Anfang sehr nervös. Doch ich habe meinen Plan verfolgt und am Schluss hat es mir sehr gut zugehört, sodass wir ein gutes Reiterpaar wurden.

 

Dieser Trainingstag hat mir besonders gut gefallen, weil wir auch einen Theorieteil hatten und durch das Fremdpferdereiten viel an Erfahrung gewonnen haben. Ich konnte viel Neues lernen und freue mich auf weitere spannende Trainings vor dem YWC 2018.

 

Marleen


Theorie und Trockenübungen ohne Pferd

Die Theorie war hilfreich, mich auf das Fremdpferde reiten am YWC vorzubereiten. Gelernt habe ich, dass das wichtigste ist, das Pferd möglichst rund und über den Rücken reiten zu können. Man muss herausfinden, was das Pferd alles kann und dann das Beste rausholen. Schliesslich können wir in den 3 Tagen dem Pferd nicht viel beibringen. Ebenfalls haben wir erfahren, dass wenn uns das Pferd überhaupt nicht passt, wir dies offen sagen müssen, damit wir eine Lösung finden können.

Wir wurden auch darüber informiert, wie es in Texas dann abläuft, da die Pferde fremd sind und keine eigenen Sättel haben sondern wir diese auswählen müssen, was für uns ungewohnt ist. Also hat Manuela uns anhand von drei Sätteln und einem Pferd gezeigt, worauf es ankommt, damit der Sattel mehr oder weniger passt. Gleichzeitig haben wir am Pferd noch einen Schmerzempfindlichkeits-Check am Rücken gemacht, damit man weiss, ob es diesbezüglich Probleme geben könnte.

In der Halle haben wir in dreier Gruppen mit je zwei Gerten, links und rechts der drei Personen, demonstriert, wie man ein Pferd gerade reitet. Anfangs war es ein bisschen verwirrend aber man hat dann schnell gemerkt was der Sinn der Sache ist. 

Training mit dem eigenem Pferd

Am Morgen haben wir alle noch das eigene Pferd geritten. Ich hab vor allem mitgenommen, dass ich nicht so viel warm reiten muss, wenn etwas klappt, dann gehe ich zum nächsten. In Texas haben wir dafür ja auch keine Zeit. Das rund und gerade reiten, was das Ziel der Lektion war, hat bei mir schnell geklappt. 

Training mit einem fremden Pferd

Am Nachmittag haben wir dann die Pferde untereinander ausgelost. Ich habe das Pferd von Chloé gezogen. Ihr Pferd ist 4 Jahre alt. Die Besitzer haben alle einen kleinen Text zu ihrem Pferd geschrieben, damit uns darauf einstellen zu können. Ich musste das Pferd an der Wassertrense reiten, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe und zudem wollte das Pferd nicht wirklich am Zügel nachgeben. Er war anfangs auch nervös, was mich dann auch nervös machte. Ich habe versucht ihn über den Rücken zu reiten, was leider sehr schwer war, da er sich dagegen gewehrt hat. Ich bzw. wir haben am Schluss festgestellt, dass dieses Pferd wohl nicht so zu mir passt, da ich mir junge Pferde überhaupt nicht gewohnt bin. Genau das könnte dann in Texas auch das Problem sein und wir müssten entscheiden, wer vom Team dieses Pferd am besten handeln kann/will    

 

Silvana